Eigene Kontaktaufnahme zu Verstorbenen
Ausbildung zum Medium
Die zweite Variante, neben der Konsultation eines Mediums, mit Ihren geliebten Verstorbenen Kontakt aufzunehmen ist, dass Sie sich selbst zum Medium ausbilden, oder besser noch, Ausbilden lassen! Das klingt zuerst verrückt, ist es aber nicht.
Denn jeder Mensch ist von Geburt an medial veranlagt und hat Antennen um mit der geistigen Welt zu kommunizieren. Nur haben wir diese Fähigkeiten und den Umgang mit der Spiritualität mit dem Vorschreiten der Zivilisation verkümmern lassen. Genauso wie wir es verlernt haben auf unsere Intuition und unsere innere Stimme zu hören.
Aber diese medialen Fähigkeiten lassen sich durch die richtige Schulung ausbauen und vertiefen. Nur wenige Menschen haben von Geburt an das zweite Gesicht (eine angeborene Hellsichtigkeit), aber Medialität kann von jedem Interessierten durch stetiges Training wie ein Handwerk erlernt werden.
Auf den Spirituellen-Terminkalender.de finden Sie ein sehr gutes Kursangebot für die Ausbildung zum Medium.
Auf Spirituelle-Medien.eu finden Sie weitere Medien, die eine Ausbildung zum Medium anbieten.
Selbststudium
Wenn Sie erst mal zuhause „ausprobieren“ möchten ob und wie stark Ihr Kontakt zur geistigen Welt ist, dann können für Sie Hörbücher mit geführten Meditationen zur Wahrnehmung der geistigen Welt ein guter Einstieg sein.
Selbstverständlich gibt es auch Bücher mit Schritt-für-Schritt Anleitungen für den Kontakt mit der geistigen Welt. Allerdings ist auch hier, wie bei allen Dingen in Leben, für den Erfolg regelmäßiges Training erforderlich.
Diese Lehrbücher für die Ausbildung zum Medium werden hier vorgestellt.
Psychomanteum
Der bekannte Nahtodforscher Raymond A. Moody hat in den 90er Jahren nach Methoden gesucht um Begegnungen mit Verstorbenen zu ermöglichen. Im Rahmen seiner Forschungen baute er auf der Grundlage des antiken Totenorakel von Eoeiros im alten Griechenlands ein so genanntes Psychomanteum nach.
Der Erfolg war spektakulär. Innerhalb von 4 Jahren wurde das Psychomanteum von 300 Personen besucht. Zwei Drittel der Besucher gaben nach dem Aufenthalt an, dass sie in dem Raum Kontakt zu verstorbenen Freunden und Angehörigen hatten und diese sehen konnten. Die Hälfte der Versuchspersonen berichteten von stummen Gesprächen. Einem Viertel der anschließend Befragten erschienen andere Personen als eigentlich erwartet.
Der Baseler PSI-Verein hatte zu Forschungszwecken ein solches Psychomanteum in ihren Räumen nachgebaut. Das Ergebnis war allerdings nicht ganz so spektakulär. Nur 20% der Besucher des Basler Psychomanteums konnten anschließend von Kontakten zu Verstorbenen berichten.
Der Bauplan eines Psychomanteums.
Kernstück ist ein Spiegel mit dem man in die Unendlichkeit schauen kann. Moody verwendete einen 1,20 Meter hohen und 1 Meter breiten Spiegel der mit der Unterkante knapp einen Meter über dem Fußboden hing. Knapp einen Meter davor wurde ein bequemer Sessel aufgestellt. Die Höhe der Kopfstütze des Sessels betrug ebenfalls 1 Meter Höhe über dem Fußboden. Die Lehne des Sessels wurde so gekippt das die Versuchspersonen ihr eigenes Spiegelbild nicht sehen konnten.
An der Decke wurde zu beiden Seiten ein ovale Deckenschienen montiert und daran schwarze Samtvorhänge aufgehängt, die sowohl den Spiegel als auch den Sessel umschlossen. Als einzige Lichtquelle im Raum diente eine schwache, farbige, indirekte 15 Watt Leuchte, die direkt hinter dem Sessel positioniert wurde.
Ablauf zur Herstellung eines Kontaktes zu Verstorbenen.
Moody nahm sich rund einen Tag Zeit um mit dem Versuchspersonen lange Gespräche über den Verstorbenen zu führen. Ebenfalls wurden vor dem Eintritt in das Psychomanteums lange Spatziergänge unternommen um den vorab für eine entspannte Atmosphäre zu sorgen. Erst Abends waren die Probanten entspannt genug um in das Orakel gelassen zu werden.
Nachzulesen ist der Versuch in Raymond A. Moodys Buch "Blick hinter den Spiegel".
Quija Brett
Ein weiteres Instrument um mit Verstorbenen in Kontakt zu kommen ist das Quija-Brett. Andere Bezeichnungen für das Quija-Brett sind Hexenbrett oder Witchboard. Dies lässt schön erahnen, dass dieses Brett nicht unumstritten ist. So existieren über das Brett allerlei mystische Spukgeschichten. Das mag stimmen oder nicht, ausschlaggebend ist aber immer die Intension mit der man das Qujia-Brett benutzt. Wenn man es benutzt um mit geliebten Verstorbenen in Kontakt zu kommen dann ist daran nichts Schwarzmagisches.
Sicher ist auf jeden Fall eines: Der Umgang mit dem Quija-Brett erfordert ein hohes Maß an Vorbereitung und spirituellem Wissen, denn das Quija-Brett ist ohne Zweifel ein Tor in eine andere Dimension.
Technisch funktioniert das Quija-Brett wie das Gläserrücken. Die Anwesenden legen Ihre Finger auf die auf dem Brett liegende Planchette. Nach einiger Zeit beginnt sich die Planchette über die, auf dem Quija-Brett aufgedruckten Buchstaben und Ziffern zu wandern und so Wörter bzw. Sätze zu bilden. Auf diese Art ist der Dialog mit Jenseitigen möglich. Es können von den Anwesende Fragen gestellt werden, auf die die Jenseitigen über das Quija-Brett antworten.
Allerdings lässt sich im Vorhinein nicht bestimmen welcher jenseitige Gast die Einladung annimmt und über das Quija-Brett Kontakt mit uns aufzunimmt. Es kann also mitunter dauern bis wir tatsächlich Kontakt zu den Lieben haben, die wir sprechen möchten.
Wenn Sie mit dem Quija-Brett Kontakt in eine andere Dimension aufnehmen möchten, ist es unerlässlich sich vorab eingehend zu informieren.
Ein empfehlenswertes Quija-Komplet-Set stammt von Eleonore Jacobi. Es beinhaltet ein Quija-Brett, die Planchette und ein sehr gutes Buch. Darin beschreibt die Autorin die Handhabung des Quija-Brettes ganz klar und verständlich ohne jede Mystik wie man mit dem Brett Kontakt zu Verstorbenen aufnehmen kann. Sowohl mit mehreren Personen, aber auch allein und gibt Tipps für den Fall, dass die Kontaktaufnahme nicht so läuft wie geplant.
Bücher für die Kontaktaufnahme mit Verstorbenen
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